Der Notwendigkeit bewusst, das häusliche Anwesen und das Erntegut vor dem Feuer zu schützen , fanden sich im September 1896 engagierte Saspower zusammen um eine Feuerwehr zu gründen. So kam es zur Gründungsveranstaltung in der Gaststätte „Martin Müschner“. Mit der Eingemeindung von Saspow zur Stadt Cottbus gingen sehr viele Dokumente über die Zeit der Jahrhundertwende bis zum 2. Weltkrieg verloren bzw. sind zur Zeit nicht auffindbar.

Dokumentiert kann erst wieder ab 1958 werden. Unter Führung von Manfred Jäkel wurde die Feuerwehr Saspow im März 1958 als damaliger Zug Nord/Ost wieder neu aufgebaut. Er leitete die Wehr von 1958 bis 1965 und von 1969 bis 1983. Kamerad Herbert Liebig leitete die Wehr von 1965 bis 1968 und Kamerad Gerd Kleinert von 1984 bis 1989. Seit 1990 führt der Kamerad Armin Thiel die Saspower Wehr an.

In Würdigung besonderer Verdienste um das Feuerwehrwesen verlieh der Innenminister des Landes Brandenburg im Mai 2001 Kam. Manfred Jäkel und Kam. Armin Thiel das Feuerwehr- Ehrenzeichen in Silber. Bis 1966 hatte die Saspower Feuerwehr zur Bekämpfung eines Brandes nur einen Tragkraftspritzenanhänger. Von 1966 bis 1978 befand sich im Technikbestand der Wehr ein K30, der 1978 durch ein Löschfahrzeug LO 2002 abgelöst wurde. Diese Fahrzeug wurde später durch die Erweiterung des Aufgabenprofils der Feuerwehr durch ein Löschfahrzeug LF 16 W50 ersetzt, ehe 1986 ein Tanklöschfahrzeug TLF 16 W50 in Dienst gestellt wurde.

Zum 100- jährigen Jubiläum konnten die Kameradinnen und Kameraden der Wehr ein von Grund auf renoviertes Gerätehaus in Besitz nehmen. Ein Jahr später übergab der Leiter der Berufsfeuerwehr Cottbus zur weiteren Erhöhung der Schlagkraft der Feuerwehren der Stadt Cottbus der FF Saspow ein nagelneues Tanklöschfahrzeug MB TLF 16/24.

Die Kameradinnen und Kameraden der Saspower Feuerwehr fühlen sich nicht nur als Brandschützer verantwortlich, sondern sind auch Mitgestalter des Stadtteillebens. Anlässlich der deutschen Wiedervereinigung wurde am Tag der Einheit 1990 am Kriegerdenkmal eine „Friedenseiche“ gepflanzt. 1998 wurde am Standort des alten Gerätehauses eine Bismarck-Eiche gepflanzt. Im Jahr 2001 wurde im Umfeld dazu ein Gedenkstein mit Gedenktafel eingeweiht. An diese Stelle wurde auch 2002 die Traditionsfahne der FF Saspow geweiht. Die Fahne ist ein Geschenk der seit 400 Jahren  ansässigen Bauernfamilie Albert Pschuskel.

Gegenwärtig versehen 52 Kameradinnen und Kameraden den Dienst bei der Saspower Feuerwehr.

Saspower Feuerwehrmänner bekämpften in Saspow größere Feuer im Jahr:

  • 1964 Scheunenbrand bei Fam. Schmolka
  • 1965 Scheunenbrand in der Saspower Hauptstraße 33
  • 1973 Scheunenbrand bei Fam. Bertram und Zerna
  • 1980 Familie Schmolka
  • 1994 Scheunenbrand in der Saspower Hauptstraße 33
  • 1996 Dachstuhlbrand in der Saspower Hauptstraße 33

Bei Großbränden waren die Kameraden der Saspower Feuerwehr länger als 12 Stunden im Einsatz:

  • 1988 Waldbrände bei Weißwasser, Bluno und Schleife
  • 1989 Waldbrand bei Burgneudorf
  • 1990 Waldbrand bei Graustein
  • 1992 Waldbrand bei Weißwasser
  • 1993 Waldbrand bei Bärenklau
  • 1994 Waldbrand bei Spremberg