Resümee und Ausblick der Sektion Fußball

1. Rückblick

Nach den großen Erfolgen Anfang der 90er Jahren mit u.a. zwei Kreismeistertiteln (Altmeister) im Männerbereich ging es langsam bergab, da uns auf Dauer die Nachwuchsspieler fehlten bzw. nur einzelne Jahrgänge besetzt waren. Da wir auch kein Geld zahlten und bis heute nicht zahlen, verließen uns sogar teilweise Spieler. So ging es nach vielen Jahren Kreisliga auch bis in die Kreisklasse. In den späten 90er Jahren begann eine neue Ära, es gelang uns eine breite Basis an Nachwuchsmannschaften aufzubauen. So hatte der Verein z.B. schon 1997 vier Nachwuchsmannschaften. Diese Zahl wuchs kontinuierlich bis auf sechs Mannschaften an. Ab 2004 bis heute gelang es uns auch vermehrt Spieler aus den Nachwuchsmannschaften im Männerbereich zu integrieren. Genannt seien hier Spieler wie Wodtke, Stanschus, Jakobitz, Branzke, Schütze und Schütze, Matschke, Lehmann, Hauf, Zerna, Kadler oder Herzog. In den nachfolgenden Jahren war es Übungsleitern wie Zerna, Knuth, Matschke, Mattern , Lenz, Grawe und anderen zu verdanken, dass der Fußballbereich wieder zu alter Stärke fand und Kreisliga oder Kreisoberligazugehörigkeit ein Markenzeichen in Saspow ist.

Seit dieser Zeit gelang es uns fast immer, die Nachwuchsmannschaften kontinuierlich zu besetzen, auch in einer Zeit wo viele andere Vereine den Nachwuchssport zu Gunsten der Männermannschaften immer weiter reduzierten oder auf Grund von Übungsleitermangel  reduzieren mussten. Dies verdanken wir bis heute dem überaus großen Engagement der Trainer, die oftmals selbst noch aktiv spielen und somit fast täglich auf dem Sportplatz sind. Inzwischen gab es auch einige Titel und Motor Saspow hat sich einen sehr guten Namen im Fußballkreis erarbeitet.

Wir haben mit ca. 180 Mitgliedern eine Größe erreicht, die vor Jahren nicht absehbar war. Neun Mannschaften nehmen derzeit am Wettkampfbetrieb teil, dabei alle fünf Nachwuchsmannschaften in der Kreisliga, meist in der Spitzengruppe. Auch im Männerbereich sind wir überaus erfolgreich, u.a. zwei Aufstiege in diesem Jahr mit der Ü50 und der 2. Männermannschaft.

2. Ausblick
 
Jetzt sind wir an einem Punkt angekommen, wo die Aufrechterhaltung des erreichten Niveaus schwierig wird, es wird nicht leichter neue Kindermannschaften zu bilden. Geburtenschwache Jahrgänge und ein breiter gestreutes Interesse an anderen Freizeitbeschäftigungen machen es den Vereinen schwer, Nachwuchsmannschaften zu bilden und nach oben zu führen. Die über Jahre gut ausgebildeten Nachwuchsspieler müssen bei Erreichen des Erwachsenalters in den Männerspielbetrieb integriert werden. Bei diesen wichtigen Weichenstellungen für die Zukunft der Sektion Fußball sind nicht nur die bereits tätigen Trainer und Verantwortlichen gefordert, nein alle Mitglieder müssen hier wie gewohnt an einem Strang ziehen. Wir sind darauf angewiesen, dass noch mehr Spieler Verantwortung übernehmen und das Vereinsleben aktiv unterstützen, sei es als Trainer, Funktionär, bei notwendigen Arbeitseinsätzen oder allgemein als Vertreter des Vereins in der Öffentlichkeit, der unseren guten Ruf weiter ausbaut. Wir werden weiterhin alle Aufgaben ehrenamtlich erfüllen und können nur durch unseren guten Zusammenhalt und die Vereinsbindung diesen guten Stand halten. Für jeden Spieler muss klar sein, dass man nicht nur zu den Spielen kommen kann, sondern auch darüber hinaus den Verein unterstützen muss, es ist unser Verein!
 
Nur was wir selbst schaffen, können wir nutzen.
 
Auch der sportliche Aspekt muss weiter oben auf der Agenda stehen. So sind konstant gute Leistungen nur durch entsprechendes Training zu erreichen. Insbesondere die Trainingsbeteiligung im Männerbereich ist verbesserungswürdig. Wie sollen die jungen Spieler integriert werden, wenn wir nicht zusammen trainieren? Seid Vorbilder, nehmt die Nachwuchsspieler an die Hand und zeigt ihnen was es heißt, für den Verein da zu sein. Integriert sie ins Training und bestärkt sie, sich einzubringen und für den Verein zu kämpfen. Das Vereinsleben besteht nicht nur aus Punktspielen und danach Bier. Ich appelliere an alle, immer wieder zu überlegen, wie man den Verein voran bringen kann.